Neuere Literatur zu den ethischen Aspekten des Human Genome Editing

Trotz internationalem (beinahe) Konsenses, dass für eine klinische Anwendung noch zu viele medizinische und ethische Fragen ungeklärt seien, wurde im Herbst 2018 die Geburt der ersten CRISPR Babys Lulu und Nana verkündet. Die Reaktionen aus der Wissenschaft waren schnell und weitestgehend vernichtend: Verantwortungslos, fahrlässig und unethisch lautete der Tenor. Die ethische Debatte um Eingriffe ins Erbgut von Menschen hat durch die Geburt der Zwillinge nochmals an Fahrt gewonnen und uns die Dringlichkeit eines rechtlich-ethischen Rahmens vor Augen geführt.

 

Melanie Dösegger bespricht vier ausgewählte Werke, die das Thema Human Genome Editing (HGE) aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren in Neuere Literatur zu den ethischen Aspekten des Human Genome Editing.